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Dieser Workshop untersucht, wie kollektive Stimme und Dissonanz neue Wege des Zusammenseins eröffnen und Raum für das Ungehörte schaffen können. Ausgehend von der Performance-Praxis des Glitch Choir erkunden die Teilnehmenden Störung und Dissonanz als kreative Werkzeuge für Körper und Stimme.
Der Workshop beginnt mit einer Aufwärmübung, die Körper und Stimme aktiviert, bevor er sich seinem Kern zuwendet: dem dissonanten Gesang und dem Lamento-Gesang. Durch Übungen wie Obertongesang, Jodeln, polyphone Dissonanz und den Einsatz des Mundes als Resonanzraum wird die Stimme als physisches, räumliches und kollektives Phänomen betrachtet.
Wie bewegt die Stimme den Körper, und wie prägt der Körper die Stimme? Wie wirken sich Wechsel zwischen Harmonie und Dissonanz auf den Raum aus, den wir gemeinsam teilen?
Im Anschluss an den einstündigen Workshop findet eine vertiefende Workshop-Session statt.
Workshop-Teilnehmende haben die Möglichkeit, am Abend Teil der Performance zu werden.