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In der Nacht taucht eine Gestalt auf. Eingehüllt in weißen, mit Adern bestickten Stoff, erhebt sich ein Körper von irgendwo unten – aus der Erde, dem Myzel, dem unterirdischen Geflecht der Dinge. Durch zitternde Wirbelsäule und sich verschiebende Schulterblätter wird die Darstellerin zu einem Kanal zwischen der Pilzwelt darunter und der menschlichen Welt darüber.
GEWEBE ist ein queerer Lebenszyklus, der durch den Körper erzählt wird – unheimlich, hypnotisch und lebendig. Ein Ritual der Geburt und der Verbundenheit. Ca. 30 Minuten, nach Einbruch der Dunkelheit.