Lux ist ein*e in Berlin lebende*r multidisziplinäre*r Tänzer*in und Choreograf*in, deren Arbeit Bewegung in einen Ort kollektiver, intuitiver Erforschung, des Rituals und der Beziehung verwandelt. Im Zentrum von Lux Arbeit stehen immer wiederkehrende Fragen zu Queerness, Komplexität und kinästhetischer Resonanz.
Lux arbeitet mit verkörperter Erfahrung und betrachtet die Performance als einen mythischen Ort der Begegnung, der Verbindung und der gemeinsamen Präsenz. Die Bühnenpräsenz von Lux arbeitet mit Verletzlichkeit, Intensität und Blickkontakt, um während der Aufführungen, die sich durch mythische, ritualistische und hypnotisierende Qualitäten auszeichnen, eine Verbindung zum Publikum herzustellen und mit ihm zu verschmelzen. Die künstlerische Praxis von Lux entfaltet sich als vielschichtiger kreativer Prozess, der sowohl Konzeption und Performance als auch Bühnen- und Kostümdesign, Klangkomposition und bildende Kunst umfasst.
Lux’ interdisziplinären Fähigkeiten werden von ehrlicher Neugier, nerdiger technischer Strenge und einem starken Interesse an der medien- und materialübergreifenden Arbeit angetrieben. Lux’ Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Kontexten gezeigt, darunter Underground- und Drag-Performance-Räume, Theater, Abende für zeitgenössischen Tanz, Festivals, kleine und mittelgroße Bühnen sowie Dance-Battle-Formate. Diese Vielfalt an Kontexten hat eine künstlerische Praxis geprägt, die anpassungsfähig, publikumsbewusst und auf unterschiedliche Formen der Interaktion abgestimmt ist.