Maria Kobylenko ist transdisziplinäre Künstlerin, Multimedia-Designerin und Dozentin. In ihrer Arbeit untersucht sie, wie wir Räume bewohnen und miteinander teilen und wie Geschichten jenseits einer ausschließlich menschlichen Perspektive erzählt werden können.
Mit Myzel als sozio-künstlerischem Medium entwickelt sie Objekte, leitet Workshops und arbeitet mit der Technischen Universität Berlin sowie der Mitkunstzentrale im Pilz Kunst Labor zusammen. Ausgangspunkt ihrer Praxis ist die Intelligenz von Pilznetzwerken – Systeme, die in Symbiose leben, ohne Abfall funktionieren und belastete Umgebungen regenerieren können.
Diese Eigenschaften versteht Maria Kobylenko nicht nur als biologische Phänomene, sondern auch als Metaphern für neue Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und Denkens.