Auf der Spielwiese der Genderexpressions begegnen wir uns und lernen uns und unsere Hüllen kennen.
Die Performance “in corso“ beschäftigt sich mit der Idee von gegenseitiger Unterstützung, Liebe und Fürsorge, aber auch Herausforderungen in der trans*-Community – konkret bezogen auf die Lebensrealität von nicht-binären Menschen. Wir treffen uns an der Schnittstelle von privatem und kollektivem Kampf und teilen alltägliche Erfahrungen von Diskriminierung und Dysphorie ebenso wie das Gefühl sich zugehörig fühlen zu wollen ohne gesellschaftlichen Codes entsprechen zu müssen. Dabei werfen wir Schichten, Hüllen und Ausdrücke ab und versuchen zum Kern von Identität und Existenz vorzudringen.
Relaxed performance · alle dürfen sich im Raum bewegen, non-verbal oder verbal reagieren, aber auch den Raum verlassen und wieder betreten.
Content note · Diese Performance thematisiert explizit Körperdysphorie. Es gibt Szenen mit Nacktheit.
James Noah Merlin Spiegel (alle) und Luma Flath (keine/they/them) sind Tanzschaffende in der Freien Szene in Leipzig. Sie lernten sich im Trainee Dance Program des Leipziger Tanztheaters kennen. In ihrem aktuellen künstlerischen Prozess setzen sie sich mit Trans*identität, Unterstützung und Verbundenheit in der queeren Community auseinander.