Das junge ostdeutsche kammerensemble [joke] versucht, eine kleine Utopie unter die Leute zu bringen: Kammersinfonische Musik für alle [die Bock haben].
Sie gründeten sich mit der Idee, ein Klangkollektiv zu schaffen.
[Klang&Kollektiv]
Keine Dirigent*in. Keine starren Hierarchien. Dafür rund 30 junge Musiker*innen, ein Streichorchester und die Überzeugung, dass klassische Musik anders entstehen kann. Hier wird Verantwortung übernommen. Jede Stimme zählt, jede*r gestaltet den Klang mit. Ohne Dirigent*in erwartet euch ein lebendiger Kammermusikklang, der vom Zuhören, Reagieren und gemeinsamen Gestalten lebt.
Das joke versteht sich als Gegenentwurf: ein Ensemble, das nicht nach Zugang zur klassischen Musik fragt, sondern wo sie überall stattfinden kann. Zwischen Dorfkirche, Brauerei und Festivalbühne sucht das Ensemble nach neuen Begegnungen. Joke holt die Kammersinfonik aus ihren angestammten Räumen und bringt sie dorthin, wo neue Begegnungen entstehen können. Eine Einladung, klassische Musik nicht als Tradition zu betrachten, sondern als lebendigen Moment.
Eine kleine Utopie? Vielleicht. Vor allem aber ein Ensemble, das zeigt, wie gemeinsames Musizieren auch funktionieren kann.