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Benedikt Frey

Benedikt Frey ist vieles. Oder doch nur eins? Er ist Komponist. Arrangeur. DJ. Live-Act. Fan. Er spielt in Bands wie INIT oder Dolphins. Außerdem ist er Teil des Projekts KEYS. Downbeat in experimentellen Dub-Gefilden. Als House seine Nation war, hörte er gerne Pseudonyme wie Suedmilch oder Venedikt Reyf. Er mag die Musik, die unter deren Dach entstand, immer noch, aber heute spiegelt sich sein Morgen nicht mehr im Gestern wider. Seine klangliche Handschrift hat sich weiterentwickelt. Hin ins Offene.

Er gründete Labels wie R.i.O. oder Serious Trouble. Er lebt in Berlin. Physisch. Im Geiste ist Benedikt Frey an vielen Orten. Weit unterwegs durch sein Heimstudio, das eine Wohnung ist, ein Studio, eine Wohnung, ein Instrument, eine Plattensammlung, eine Wohnung, ein Studio. Überall Equipment, Vinyl, Kassetten, Instrumente, Räume für spontane Klangideen, diese Momente, in denen ein plötzlicher Ansturm von Inspiration einsetzt. Er lässt sich viel inspirieren. Für Musik zum Tanzen. Musik für Filme. Musik für Live-Shows. Musik für tanzende Glut. Techno, House, Downbeat, Ambient, Jungle, Elektronik jenseits der Normen. Die, die einen in andere Welten entführen. Jammen mit anderen. Jammen mit seinem Geist. In Berlin-Wedding, im Norden der Stadt, wo die Lichter gedämpft leuchten, Nachbar*innen den Flow teilen und ein kleiner Fluss gemächlich fließt.

Als DJ legt er hier, dort, überall auf. Große Clubs, kleine Hütten, Festivals, Zusammenkünfte. Von schnell bis 90 BPM – ganz nach Gefühl. Für sich selbst. Für das Publikum. Im Rausch. Er erinnert sich noch an seine Club-Kid-Zeiten. Mit Freunden tanzen gehen. Dort unten in Offenbach. Im Robert Johnson. Gemeinsame Emotionen für ein besseres Morgen. Diese sucht er noch immer. In seiner Musik. Seinen Shows. Seinen Kollaborationen. Man kann ihn für eine Party buchen. Für Erleuchtung. Für Ekstase oder introspektive Perspektiven. Langsam tanzend, während er eine hochfrequente Show hinlegt. Seit mehr als einem Jahrzehnt. Auch seine eigene Musik ist da draußen. Bringt seine Stimmung in Klang. Auf seinen eigenen Labels. Auf internationalen Imprints wie ESP Institute, Hivern Discs, Malka Tuti oder Emotional Response.

Es wird noch mehr kommen. Mit Freunden wie Philipp Otterbach, seiner Partnerin Nadia D’Alò oder seinem Kumpel Menqui. Soloarbeiten. Treibende Stücke. Langsame Drills. Vorabgespielt bei seinen DJ-Auftritten rund um den Globus. Die Musik spielt Tag und Nacht. Inspiration kommt. Von einer einfachen Kick-Drum. Einer Filmsequenz. Einem Vogel auf der Fensterbank. Einem Bild, ganz still. Kann dieses Gefühl nicht abschütteln, wenn es zuschlägt. Benedikt Frey. In Träumen. In Strömen. In Musik. Emotionen. Situationen. Nachts. In diesen grellen Lichtern, wenn es zubeißt.