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Barbara Dragan

Barbara Dragan war Young Associate Conductor beim Orchestre National de France in Paris. Dort bereitete sie mit dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France die gesamte Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele Paris 2024 vor und nahm sie auf – ein Projekt, das mit einem Grammy ausgezeichnet wurde.

Ihre Saison 2025/26 umfasst Debüts beim Orchestre de la Suisse Romande, beim DSO Berlin und beim Malmö Symphony Orchestra sowie erste Auftritte in Bukarest, Zagreb, Tiflis, Nancy, Tours und Wien. Außerdem kehrt sie unter anderem zum RTVE Symphony Orchestra Madrid, zum Orchestre de Chambre de Paris, zum National Orchestra of Chile und zum Beethoven Orchester Bonn zurück.

Zuvor war sie Conducting Fellow beim Cabrillo Festival und beim Ravinia Festival sowie am Dallas Opera Hart Institute. Sie nahm an bedeutenden internationalen Wettbewerben teil, darunter die Mahler Competition, die Princess Astrid Competition, die Svetlanov Competition und der Deutsche Dirigentenpreis.

Geprägt wurde ihre künstlerische Arbeit durch Mentor*innen wie Sir Roger Norrington, Kazuki Yamada, Trevor Pinnock und Marin Alsop. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Universität der Künste Berlin.

Geboren in eine polnische Wissenschaftsfamilie, begann sie mit fünf Jahren Geige zu spielen und zeigte zugleich eine besondere Begabung für Mathematik und Physik. Derzeit ist sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater Heute der Deutsche Bank Stiftung. Außerdem spielt sie Barockvioline und lässt sich von Jerzy Grotowskis Konzept des „armen Theaters“ inspirieren.